Spielgefühl
Unheilig ist der Nekromant im Plattenpanzer. Ein Ghul weicht nicht von deiner Seite, deine Seuchen fressen sich durch Gegnergruppen, und mit jedem Schlag kriechen weitere Untote aus dem Boden. Du bist nicht allein auf dem Schlachtfeld, du bringst deine eigene kleine Armee mit.
Das Spielgefühl ist düster und befriedigend. Im Vergleich zu Frost hast du mehr zu verwalten, dafür wächst deine Macht sichtbar: Erst ein Ghul, dann mehrere, und in deinen stärksten Momenten eine ganze Armee.
So funktioniert Unheilig
Unheilig nutzt Runen und Runenmacht und verbindet sie mit Dienern und Seuchen:
- Seuchen setzen: Ausbruch belegt Gegner mit zwei Seuchen, die über Zeit Schaden verursachen. Todesmantel verlängert sie.
- Ghule rufen: Schwärender Stoß bereitet deine Waffe vor, die nächsten Geißelstöße beschwören je einen niederen Ghul. Geißelstoß lässt außerdem deine Seuchen erneut ausbrechen.
- Runenmacht ausgeben: Todesmantel ist dein Angriff aus der Distanz und verbraucht Runenmacht.
- Große Momente: Dunkle Transformation verwandelt deinen Ghul in eine Monstrosität, Apokalypse ruft weitere Ghule, Armee der Toten bringt eine ganze Truppe aufs Feld.
Typische Fähigkeiten
- Schwärender Stoß: bereitet deine Waffe vor, damit die nächsten Geißelstöße niedere Ghule beschwören.
- Geißelstoß: unheiliger Schlag, der deine Seuchen erneut wirken lässt.
- Ausbruch: belegt einen Gegner mit zwei Seuchen.
- Todesmantel: ein Geschoss aus unheiliger Energie, das Runenmacht verbraucht.
- Dunkle Transformation: verwandelt deinen Ghul in eine deutlich stärkere Monstrosität.
- Apokalypse: unheiliger Schaden und zwei zusätzliche Ghule.
- Armee der Toten: ruft für eine Weile eine ganze Armee niederer Ghule.
Lore: Die Seuche von Lordaeron
Unheilig wurzelt in der dunkelsten Geschichte der Östlichen Königreiche. Der Nekromant Kel'Thuzad und sein Kult der Verdammten verteilten im Auftrag des Lichkönigs verseuchtes Getreide in Lordaeron. Wer daran starb, erhob sich als Untoter der Geißel. Diese Seuche ist das Erbe, das ein Unheilig-Todesritter heute als Waffe einsetzt.
Die Ritter der Schwarzen Klinge haben sich vom Lichkönig gelöst, die Kunst der Nekromantie aber behalten. Ihre Ghule kämpfen heute gegen die Feinde Azeroths statt für die Geißel.
Stärken und Schwächen
Stärken
- sehr starke Pet-Fantasy mit wachsender Untoten-Armee,
- gut gegen Gruppen dank Seuchen,
- Selbstheilung durch Todesstoß und Plattenrüstung,
- solo angenehm, weil der Ghul Gegner beschäftigt.
Schwächen
- mehr zu verwalten als Frost,
- langsamer Einstieg in Kämpfe, bis Seuchen und Ghule stehen,
- wenig Mobilität.
Für wen ist der Unheilig-Todesritter geeignet?
Passt zu dir, wenn …
- du gern Diener befehligst und trotzdem selbst im Nahkampf stehen willst,
- dir die düstere Nekromanten-Fantasy gefällt,
- du gern Effekte über Zeit aufbaust.
Eher nicht, wenn …
- du eine schnelle, direkte Spielweise suchst, dann ist Frost besser,
- du Diener lieber aus sicherer Distanz befehligst, etwa als Dämonologie-Hexenmeister.
Unheilig, Frost oder Blut?
Frost schlägt schnell und direkt mit eisigen Waffen zu, Blut tankt mit vampirischer Selbstheilung. Unheilig ist der Weg für alle, die eine Armee der Untoten anführen wollen.
Mehr zur Klasse beim Todesritter in WoW Midnight.
Bilder: © Blizzard Entertainment, Inc. Quelle: worldofwarcraft.blizzard.com
