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Dunkle Kathedrale mit hohen Spitzbogenfenstern
Schutz

Schutzpaladin in WoW Midnight: Spielweise, Lore & für wen

Schutzpaladin in WoW Midnight: Tank mit Schild, Weihe und Heiliger Kraft. So spielt er sich, typische Fähigkeiten, Lore, Stärken und Schwächen.

Veröffentlicht: Spielstand: Patch 12.1.5

Kurz gesagt

Der Schutzpaladin ist der Ritter mit Schild, der Gegner mit seinem Schild des Rächers einsammelt, auf geweihtem Boden steht und sich mit Heiliger Kraft selbst heilt. Viele Notfall-Knöpfe machen ihn zu einem der einsteigerfreundlichsten Tanks im Spiel.

Steckbrief

Rolle
Tank
Kampfdistanz
Nahkampf
Rüstung
Platte
Klasse
Paladin

Spielgefühl

Schutz ist der Ritter in glänzender Rüstung. Du wirfst deinen Schild auf eine Gruppe Gegner, ziehst sie zu dir, weihst den Boden unter deinen Füßen und stehst dann wie eine Mauer zwischen Feind und Gruppe. Das fühlt sich sicher und kontrolliert an, auch wenn ringsherum Chaos herrscht.

Was den Schutzpaladin besonders macht, ist seine Fehlertoleranz. Er hat mehr Notfall-Knöpfe als die meisten anderen Tanks, heilt sich selbst und kann im Ernstfall Mitspieler mit Segen und Handauflegung retten. Wer zum ersten Mal tankt, findet hier einen sehr gnädigen Einstieg.

So funktioniert Schutz

Auch der Schutzpaladin baut Heilige Kraft auf, nutzt sie aber anders als Vergeltung:

  1. Gegner sammeln: Mit Schild des Rächers triffst du mehrere Gegner auf einmal und unterbrichst ihre Zauber.
  2. Boden weihen: Weihe legt eine Fläche unter dich, die Gegnern dauerhaft Schaden zufügt. Einige deiner Effekte wirken nur oder stärker, solange du auf deiner Weihe stehst.
  3. Heilige Kraft aufbauen: Richturteil, Hammer der Rechtschaffenen und andere Angriffe füllen sie auf.
  4. Ausgeben: Schild der Rechtschaffenen erhöht kurz deine Rüstung und ist dein wichtigster Schutz gegen Nahkampftreffer. Wort der Herrlichkeit heilt dich, wenn es brenzlig wird.

Dazu kommen große Abklingzeiten für gefährliche Momente. Wie gut ein Schutzpaladin ist, zeigt sich vor allem daran, wann er welche Abklingzeit zündet.

Typische Fähigkeiten

Lore: Schild der Silbernen Hand

Der Schutzpaladin steht für die Idee, dass ein Paladin vor allem andere beschützt. Schon die Ritter der Silbernen Hand schworen, die Schwachen zu verteidigen. Ein bekanntes Beispiel ist Turalyon, der mit der Armee des Lichts über lange Zeit gegen die Brennende Legion kämpfte, bevor er nach Azeroth zurückkehrte.

Der Name „Wächter der Uralten Könige“ erinnert an die Helden der Vergangenheit, deren Geister dem Paladin beistehen. In Midnight bekommt die Spezialisierung durch Quel'Thalas eine weitere Facette: Die Blutritter verteidigen dort Silbermond, und die Blutelfen kämpfen um den Sonnenbrunnen.

Stärken und Schwächen

Stärken

  • viele Abklingzeiten und Notfall-Knöpfe, sehr fehlertolerant,
  • Selbstheilung über Wort der Herrlichkeit,
  • Schild des Rächers sammelt Gegner und unterbricht Zauber,
  • starke Gruppenhilfe durch Segen, etwa um Mitspieler vor Schaden zu schützen.

Schwächen

  • Weihe bindet dich an einen Ort, ständiges Umpositionieren kostet Schutz,
  • Heilige Kraft musst du zwischen Rüstung und Heilung aufteilen,
  • weniger Schaden beim Solo-Spiel als Vergeltung.

Für wen ist der Schutzpaladin geeignet?

Passt zu dir, wenn …

  • du zum ersten Mal tanken möchtest und dir einen gnädigen Einstieg wünschst,
  • du gern die Gruppe beschützt und Verantwortung übernimmst,
  • dir das Bild vom Ritter mit Schild und Licht gefällt.

Eher nicht, wenn …

  • du einen sehr mobilen Tank suchst, dann passt der Rachsucht-Dämonenjäger besser,
  • du beim Tanken lieber mit Selbstheilung über Zeit als mit Rüstung und Abklingzeiten arbeitest.

Schutz, Heilig oder Vergeltung?

Der Paladin ist eine der wenigen Klassen, die alle drei Rollen spielen kann. Heilig heilt nah am Geschehen, Vergeltung macht Schaden mit Zweihandwaffe. Viele Schutzpaladine leveln mit Vergeltung und tanken dann in Dungeons.

Alle Tanks im Vergleich zeigt der Ratgeber Tank-Klassen in WoW Midnight. Mehr zur Klasse findest du beim Paladin in WoW Midnight.

Bilder: © Blizzard Entertainment, Inc. Quelle: worldofwarcraft.blizzard.com

Häufige Fragen

Ist der Schutzpaladin ein guter Tank für Anfänger?

Ja. Der Schutzpaladin gilt in vielen Listen als einer der einfachsten Tanks. Er hat mehrere starke Abklingzeiten für Notfälle, heilt sich selbst und kann im äußersten Fall sogar Mitspieler retten. Dadurch verzeiht er Fehler, die bei anderen Tanks einen Wipe bedeuten.

Wie heilt sich der Schutzpaladin selbst?

Vor allem mit Wort der Herrlichkeit. Die Heilung verbraucht Heilige Kraft, die du sonst in Schild der Rechtschaffenen stecken würdest. Du entscheidest also ständig zwischen mehr Rüstung und mehr Heilung.

Kann der Schutzpaladin gut solo spielen und leveln?

Ja, sehr gut. Du sammelst mehrere Gegner, lässt sie auf deiner Weihe stehen und heilst dich nebenbei. Der Schaden ist geringer als bei Vergeltung, dafür stirbst du kaum. Viele nutzen Schutz auch für Weltinhalte und Tiefen.

Was ist der Unterschied zwischen Schutzpaladin und Schutzkrieger?

Beide tanken mit Schild in Plattenrüstung. Der Paladin heilt sich mit Licht und hat mehr Gruppenhilfe wie Segen und Handauflegung. Der Krieger setzt auf Wut, Blocken und Schadensabsorption und wirkt etwas rauer und direkter.

Welche Völker können Schutzpaladin spielen?

Jedes Volk, das Paladin werden kann, kann Schutz spielen. Zwerge passen thematisch gut zum standhaften Schildträger, Blutelfen zu den Blutrittern von Quel'Thalas, wo WoW Midnight spielt.

Weitere Spezialisierungen: Paladin