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Felsige Landschaft in rötlichem Dunst
Waffen

Waffen-Krieger in WoW Midnight: Spielweise, Lore & für wen

Waffen-Krieger in WoW Midnight: Zweihandwaffe, Wut und Kolossales Schmettern. So spielt er sich, typische Fähigkeiten, Lore, Stärken und Schwächen.

Veröffentlicht: Spielstand: Patch 12.1.5

Kurz gesagt

Der Waffen-Krieger kämpft mit einer großen Zweihandwaffe und lebt vom Rhythmus: Du öffnest mit Kolossales Schmettern ein Fenster, in dem der Gegner mehr Schaden nimmt, und schlägst dann mit Tödlicher Stoß und Hinrichten zu. Gut lernbar, mit etwas mehr Planung als Furor.

Steckbrief

Rolle
Schaden
Kampfdistanz
Nahkampf
Rüstung
Platte
Klasse
Krieger

Spielgefühl

Waffen ist der Krieger mit der großen Zweihandwaffe und die Spezialisierung für Leute, die Rhythmus mögen. Du bereitest den Gegner vor, wartest auf das richtige Fenster und schlägst dann mit voller Wucht zu. Jeder Treffer soll sitzen, kein Schlag ist verschwendet.

Die Fantasy ist die des erfahrenen Veteranen: kein rasender Berserker, sondern ein Kämpfer, der genau weiß, wann er zuschlagen muss. Das spürst du besonders am Ende eines Kampfes, wenn Gegner unter 20 Prozent Lebenspunkte fallen und Hinrichten sie mit einem Hieb erledigt.

So funktioniert Waffen

Der Waffen-Krieger nutzt Wut. Sie entsteht im Kampf, vor allem durch automatische Angriffe, und verfällt, wenn du nicht kämpfst. Der Ablauf lässt sich grob so beschreiben:

  1. Fenster öffnen: Kolossales Schmettern zertrümmert die Rüstung des Gegners. Für einige Sekunden nimmt er deutlich mehr Schaden von dir.
  2. Zuschlagen: In diesem Fenster setzt du Tödlicher Stoß und deine stärksten Angriffe ein. Überwältigen stärkt deinen nächsten Tödlichen Stoß.
  3. Erledigen: Fällt ein Gegner unter 20 Prozent, wird Hinrichten zu deiner wichtigsten Fähigkeit. Je mehr Wut du hineinsteckst, desto härter trifft sie.
  4. Gruppen: Weitreichende Stöße lässt deine nächsten Angriffe ein zweites Ziel treffen, Klingensturm wirbelt durch alle Gegner um dich herum.

Der Reiz liegt darin, deine großen Momente gut zu planen und Wut für das richtige Fenster aufzuheben.

Typische Fähigkeiten

  • Tödlicher Stoß: der Markenschlag des Waffen-Kriegers. Viel Schaden, und die Heilung auf dem Ziel sinkt für einige Sekunden um die Hälfte.
  • Kolossales Schmettern: zertrümmert die Rüstung aller Gegner um dich herum, sie nehmen danach mehr Schaden von dir.
  • Überwältigen: ein Angriff, der nicht ausgewichen, pariert oder geblockt werden kann und deinen nächsten Tödlichen Stoß verstärkt.
  • Hinrichten: der Gnadenstoß gegen Gegner mit wenig Lebenspunkten, stärker mit mehr Wut.
  • Weitreichende Stöße: deine nächsten Einzelziel-Angriffe treffen zusätzlich ein zweites Ziel.
  • Klingensturm: du wirbelst einige Sekunden durch alle Gegner um dich herum und bist dabei immun gegen Verlangsamungen und Kontrollverlust.

Lore: Veteranen der Schlacht

Krieger gibt es in fast jeder Kultur Azeroths, von den Soldaten Sturmwinds bis zu den Kriegsbanden der Orcs. Waffen steht für den Krieger, der sein Handwerk über Jahrzehnte gelernt hat. Ein gutes Beispiel ist Varok Saurfang, der alte Orc-General mit der großen Axt, dessen Ehrgefühl und Kampferfahrung ihn zu einer der respektiertesten Figuren der Horde machten.

In Legion bekamen die Krieger mit der Himmelsfeste ihre eigene Ordenshalle. Dort wählte der Titanenwächter Odyn sie als Anführer der Valarjar aus, einer Armee ewiger Krieger. Das passt zum Waffen-Krieger: Kampf als Ehre und Disziplin, nicht als blinde Raserei.

Stärken und Schwächen

Stärken

  • klare, gut lernbare Spielweise mit befriedigenden großen Treffern,
  • Plattenrüstung und einige Verteidigungsknöpfe,
  • Tödlicher Stoß senkt gegnerische Heilung, stark im PvP,
  • Weitreichende Stöße und Klingensturm helfen gegen Gruppen.

Schwächen

  • weniger Selbstheilung als Paladin oder Todesritter,
  • reiner Nahkämpfer, Gegner auf Distanz kosten Zeit,
  • verpasste Fenster kosten spürbar Schaden.

Für wen ist der Waffen-Krieger geeignet?

Passt zu dir, wenn …

  • du große Waffen und wuchtige Treffer liebst,
  • du Spielweisen magst, bei denen Timing und Vorbereitung zählen,
  • du dich für PvP interessierst.

Eher nicht, wenn …

  • du möglichst wenig planen und einfach losschlagen willst, dann ist Furor die bessere Wahl,
  • du eine Klasse mit viel Selbstheilung suchst.

Waffen, Furor oder Schutz?

Alle drei Krieger-Spezialisierungen teilen Wut, Plattenrüstung und den Ansturm auf Gegner. Furor führt zwei Waffen und spielt sich schneller und rauschhafter, Schutz tankt mit Schild. Waffen ist die richtige Wahl, wenn dir Kontrolle wichtiger ist als Tempo.

Mehr zur Klasse findest du beim Krieger in WoW Midnight. Wie er sich gegen den Paladin schlägt, zeigt der Vergleich Krieger vs. Paladin.

Bilder: © Blizzard Entertainment, Inc. Quelle: worldofwarcraft.blizzard.com

Häufige Fragen

Ist der Waffen-Krieger gut für Anfänger?

Ja. Die Spielweise ist überschaubar: Wut aufbauen, Tödlicher Stoß einsetzen, im richtigen Fenster große Fähigkeiten zünden. Plattenrüstung und ein paar Verteidigungsknöpfe geben Spielraum für Fehler. Wer mehr Tempo und weniger Planung will, ist mit Furor noch einfacher unterwegs.

Waffen oder Furor: Was ist der Unterschied?

Waffen nutzt eine Zweihandwaffe und spielt sich in Fenstern: vorbereiten, dann zuschlagen. Furor führt zwei Waffen und schlägt im Dauerrausch zu. Waffen fühlt sich bedachter und wuchtiger an, Furor schneller und wilder.

Woher bekommt der Waffen-Krieger seine Wut?

Vor allem aus automatischen Angriffen und einigen Fähigkeiten. Wut ist keine Ressource, die sich von selbst füllt, sondern entsteht im Kampf. Du gibst sie für Tödlicher Stoß, Hinrichten und andere Angriffe aus.

Ist der Waffen-Krieger gut im PvP?

Der Waffen-Krieger ist ein Klassiker im PvP. Tödlicher Stoß verringert die Heilung auf dem Ziel um die Hälfte, was gegnerische Heiler stark unter Druck setzt. Wie gut er in der aktuellen Saison dasteht, ändert sich aber mit jedem Patch.

Kann der Waffen-Krieger gut solo leveln?

Ja. Er hält dank Platte einiges aus und macht ordentlichen Schaden. Mit Weitreichende Stöße und Klingensturm räumt er auch Gruppen ab. Er heilt sich aber weniger selbst als ein Paladin oder Todesritter, deshalb lohnt es sich, nicht zu viele Gegner auf einmal zu ziehen.

Weitere Spezialisierungen: Krieger