Spielgefühl
Furor ist der Krieger im Blutrausch. Du führst zwei Waffen, oft sogar zwei Zweihänder, und schlägst in einem Tempo zu, das kaum Pausen kennt. Statt auf das perfekte Fenster zu warten, hältst du den Druck einfach aufrecht. Der Bildschirm ist voller Treffer, der Krieger brüllt, und alles fühlt sich nach Vorwärtsdrang an.
Für viele ist Furor der Inbegriff des Kriegers. Die Spezialisierung ist leicht zu verstehen, verzeiht kleine Fehler und belohnt dich mit sehr viel Action pro Knopfdruck.
So funktioniert Furor
Auch Furor nutzt Wut, die im Kampf entsteht. Der Kern ist der Wutanfall:
- Wut aufbauen: Blutdurst und Wütender Schlag erzeugen Wut. Blutdurst heilt dich außerdem ein wenig und kann einen Wutanfall auslösen.
- Toben: Mit genug Wut setzt du Toben ein, eine Serie aus vier brutalen Schlägen, die dich sicher in den Wutanfall versetzt.
- Wutanfall halten: Im Wutanfall schlägst du schneller zu und machst mehr Schaden. Du willst ihn möglichst durchgehend aktiv haben.
- Gruppen: Wirbelwind trifft alle Gegner um dich herum und lässt deine nächsten Einzelziel-Schläge zusätzliche Ziele treffen.
Mit Tollkühnheit hast du eine große Abklingzeit, in der du mehr Wut erzeugst und häufiger kritisch triffst. Gegen Ende des Kampfes kommt Hinrichten dazu.
Typische Fähigkeiten
- Blutdurst: dein Grundschlag, erzeugt Wut, heilt dich ein wenig und kann einen Wutanfall auslösen.
- Toben: vier brutale Schläge hintereinander, die Wut verbrauchen und einen Wutanfall auslösen.
- Wütender Schlag: ein Schlag mit beiden Waffen, der Wut erzeugt und sich mit etwas Glück sofort wieder auflädt.
- Wirbelwind: trifft alle Gegner um dich herum und lässt deine nächsten Schläge auf mehrere Ziele überspringen.
- Tollkühnheit: deine große Abklingzeit für mehr Wut und mehr kritische Treffer.
- Wütende Regeneration: verringert erlittenen Schaden und verstärkt die Heilung von Blutdurst stark.
Lore: Der Blutrausch
Kein Name steht so sehr für Furor wie Grommash Höllschrei, der Anführer des Kriegshymnenklans. Mit seiner Axt Blutschrei stürzte er sich in jede Schlacht und wurde zum Symbol orcischer Raserei, im Guten wie im Schlechten. Auf Seiten der Allianz ist Varian Wrynn das bekannteste Beispiel: Als Gladiator Lo'Gosh kämpfte er mit zwei Waffen in den Arenen Kalimdors, bevor er als König nach Sturmwind zurückkehrte.
Furor verkörpert diesen ungezügelten Kampfstil. Wo Waffen auf Disziplin setzt, lässt Furor die Wut frei, und genau das macht den Reiz aus.
Stärken und Schwächen
Stärken
- leicht zu lernen, viel Action pro Knopfdruck,
- etwas Selbstheilung durch Blutdurst,
- gute Leistung gegen Gruppen dank Wirbelwind,
- Plattenrüstung und eine einfache Verteidigungsfähigkeit.
Schwächen
- reiner Nahkämpfer, viel Bewegung kostet Schaden,
- weniger Überlebenswerkzeuge als Paladin oder Todesritter,
- das hohe Tempo kann auf Dauer anstrengend sein.
Für wen ist der Furor-Krieger geeignet?
Passt zu dir, wenn …
- du einfach losstürmen und viel zuschlagen willst,
- dir das Bild vom Krieger mit zwei riesigen Waffen gefällt,
- du einen leicht lernbaren Nahkämpfer für den Einstieg suchst.
Eher nicht, wenn …
- du lieber planst und große Treffer in Fenstern setzt, dann passt Waffen besser,
- du aus der Distanz kämpfen möchtest.
Furor, Waffen oder Schutz?
Waffen ist der bedachtere Bruder mit Zweihandwaffe, Schutz tankt mit Schild. Furor ist die Wahl für alle, die Tempo und Dauerdruck lieben.
Mehr zur Klasse auf der Seite zum Krieger in WoW Midnight. Welche Klassen sich für Einsteiger eignen, zeigt der Ratgeber Beste WoW-Klasse für Anfänger.
Bilder: © Blizzard Entertainment, Inc. Quelle: worldofwarcraft.blizzard.com
