Spielgefühl
Schutz ist der Tank wie aus dem Bilderbuch: Schild am Arm, Waffe in der Hand, mitten hinein in die Gegnergruppe. Du springst nach vorn, ziehst die Aufmerksamkeit auf dich und bleibst dann einfach stehen. Wo andere Tanks sich wegheilen, blockst du die Schläge einfach ab.
Das Spielgefühl ist direkt und aktiv. Du greifst fast ununterbrochen an, denn jeder Angriff bringt Wut, und Wut ist dein Schutz. Wer gern die Kontrolle hat und vorausschauend spielt, fühlt sich hier schnell zu Hause.
So funktioniert Schutz
Der Schutzkrieger verwandelt Wut in Überleben:
- Wut erzeugen: Schildschlag ist dein wichtigster Angriff und erzeugt viel Wut. Rache und Donnerknall treffen ganze Gruppen.
- Nahkampf blocken: Schildblock blockt für einige Sekunden alle Nahkampfangriffe gegen dich und verstärkt gleichzeitig Schildschlag.
- Schaden absorbieren: Zähne zusammenbeißen kostet Wut und fängt einen Teil des eingehenden Schadens ab, auch magischen.
- Notfälle: Schildwall, Letztes Gefecht und Demoralisierender Ruf sind deine großen Abklingzeiten.
Die Kunst besteht darin, Schildblock aktiv zu halten, wenn harte Schläge kommen, und überschüssige Wut nie verfallen zu lassen.
Typische Fähigkeiten
- Schildschlag: dein Hauptangriff mit dem Schild, erzeugt viel Wut und lädt sich durch andere Angriffe oft sofort wieder auf.
- Schildblock: blockt einige Sekunden lang alle Nahkampfangriffe gegen dich.
- Zähne zusammenbeißen: fängt einen Teil des Schadens ab, bezahlt mit Wut.
- Rache: ein weiter Schwung, der alle Gegner vor dir trifft.
- Donnerknall: trifft alle Gegner in der Nähe und verlangsamt sie.
- Schildwall: verringert sämtlichen erlittenen Schaden deutlich, deine größte Abklingzeit.
- Letztes Gefecht: erhöht kurzzeitig deine maximalen Lebenspunkte und heilt dich um diesen Wert.
Lore: Der Schildwall
Die Schildwand ist eines der ältesten Bilder des Krieges, und in Azeroth gibt es sie überall: in den Reihen der Sturmwinder Garde, in den Hallen von Eisenschmiede und bei den Orcs, die ihre Grunzer nach vorn schicken. Ein bekannter Schutzkämpfer der Allianz ist Muradin Bronzebart, der Bruder des Zwergenkönigs Magni, der als Bergkönig stets an vorderster Front kämpfte.
In Legion versammelte Odyn die Krieger in der Himmelsfeste. Wer dort zum Anführer der Valarjar wurde, trug das Schicksal einer ganzen Armee. Genau das ist die Fantasy des Schutzkriegers: Du stehst vorn, damit alle anderen hinter dir sicher sind.
Stärken und Schwächen
Stärken
- sehr robust gegen Nahkampfschaden dank Schildblock,
- viel Mobilität für einen Tank durch Sprünge und Sturmangriff,
- gute Kontrolle über Gegnergruppen mit Donnerknall und Rufen,
- direkte, aktive Spielweise ohne komplizierte Heilmechaniken.
Schwächen
- kaum Selbstheilung, Fehler werden nicht weggeheilt,
- magischer Schaden ist schwerer abzufangen als Nahkampftreffer,
- verlangt vorausschauenden Einsatz von Abklingzeiten.
Für wen ist der Schutzkrieger geeignet?
Passt zu dir, wenn …
- du einen klassischen Schild-Tank spielen willst,
- du gern aktiv angreifst, statt dich zu heilen,
- du Gegnergruppen gern kontrollierst und vorausplanst.
Eher nicht, wenn …
- du einen besonders fehlertoleranten Tank suchst, dann ist der Schutzpaladin die gnädigere Wahl,
- du lieber mit Selbstheilung tankst, etwa als Blut-Todesritter.
Schutz, Waffen oder Furor?
Mit dem Krieger kannst du tanken oder Schaden machen. Waffen nutzt eine Zweihandwaffe und spielt sich in Fenstern, Furor führt zwei Waffen im Dauerrausch.
Alle Tanks im Überblick: Tank-Klassen in WoW Midnight. Mehr zur Klasse auf der Seite zum Krieger in WoW Midnight.
Bilder: © Blizzard Entertainment, Inc. Quelle: worldofwarcraft.blizzard.com
