Spielgefühl
Schatten ist der Priester, der in den Abgrund geblickt hat, und der Abgrund hat zurückgeblickt. Du flüsterst Gegnern Schmerz ins Ohr, saugst ihnen Leben aus und lässt sie unter Visionen der Leere zerbrechen. Tentakel, violette Blitze und eine verzerrte Gestalt: Kaum eine Spezialisierung ist so stimmungsvoll.
Das Spielgefühl verbindet Effekte über Zeit mit einem großen Aufbau. Du hältst deine Schattenzauber aktiv, sammelst Wahnsinn und steigst in deine Leerengestalt auf, in der dein Schaden deutlich wächst.
So funktioniert Schatten
Der Schattenpriester nutzt Wahnsinn:
- Effekte setzen: Schattenwort: Schmerz und Vampirberührung verursachen Schaden über Zeit. Vampirberührung heilt dich dabei und erzeugt Wahnsinn.
- Wahnsinn aufbauen: Gedankenschlag und Gedankenschinden erzeugen Wahnsinn.
- Wahnsinn ausgeben: Schattenwort: Wahnsinn verursacht sofortigen und weiteren Schaden über Zeit und heilt dich um einen Teil.
- Leerengestalt: Deine große Abklingzeit beschießt das Ziel mit einer Leerensalve und erhöht deinen Zauberschaden für einige Sekunden.
- Notfälle: Dispersion senkt deinen erlittenen Schaden enorm und heilt dich, du kannst dabei aber nicht angreifen.
Typische Fähigkeiten
- Schattenwort: Schmerz: ein Wort der Dunkelheit mit Schaden sofort und über Zeit.
- Vampirberührung: Schaden über Zeit, der dich heilt und Wahnsinn erzeugt.
- Gedankenschlag: ein Schlag gegen den Geist des Ziels, erzeugt Wahnsinn.
- Gedankenschinden: kanalisierter Schattenschaden, der das Ziel verlangsamt und Wahnsinn erzeugt.
- Schattenwort: Wahnsinn: verbraucht Wahnsinn für Schaden, der dich auch heilt.
- Leerengestalt: verwandelt dich in eine Gestalt der Leere und erhöht deinen Zauberschaden.
- Dispersion: du zerfließt in Schattenenergie, nimmst viel weniger Schaden und heilst dich.
Lore: Xal'atath und die Leere
Schattenpriester bewegen sich auf einem schmalen Grat. Die Leere ist die Macht der Alten Götter und ihrer Diener, und wer sie nutzt, riskiert, ihr zu verfallen. Trotzdem suchen Schattenpriester gezielt diese Macht, um sie gegen ihre Herren zu wenden.
In Legion trugen Schattenpriester einen besonderen Artefaktdolch: Xal'atath, Klinge des Schwarzen Imperiums, eine Waffe mit eigenem, flüsterndem Willen. Später entkam Xal'atath ihrem Gefängnis und wurde zur großen Gegenspielerin der Worldsoul-Saga. In WoW Midnight greift die Leere unter ihrer Führung nach Quel'Thalas und dem Sonnenbrunnen. Für Schattenpriester schließt sich damit ein Kreis.
Stärken und Schwächen
Stärken
- sehr stimmungsvolle, düstere Fantasy,
- Selbstheilung durch Vampirberührung und Schattenwort: Wahnsinn,
- stark gegen mehrere Ziele, die länger leben,
- Dispersion als starker Notfall-Knopf.
Schwächen
- Stoff, empfindlich gegen direkte Treffer,
- Aufbau braucht Zeit, gegen schnell sterbende Gegner schwächer,
- einige Zauber brauchen Stillstand.
Für wen ist der Schattenpriester geeignet?
Passt zu dir, wenn …
- dich düstere Magie, Wahnsinn und die Leere faszinieren,
- du Effekte über Zeit und einen großen Aufbau magst,
- du die Geschichte von WoW Midnight hautnah erleben willst.
Eher nicht, wenn …
- du sofortigen, direkten Schaden bevorzugst, dann passt der Feuermagier oder der Zerstörungs-Hexenmeister,
- du einen robusten Charakter suchst.
Schatten, Heilig oder Disziplin?
Heilig ist der klassische Heiler, Disziplin heilt durch Angriff. Schatten ist die Wahl für alle, die die dunkle Seite des Priesters spielen wollen.
Mehr zur Klasse beim Priester in WoW Midnight.
Bilder: © Blizzard Entertainment, Inc. Quelle: worldofwarcraft.blizzard.com
